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Über Saphir

Er gehört zu den "großen drei" Farbedelsteinen und wird seit Jahrtausenden für seine Schönheit geschätzt: Schon in der römischen Antike und im antiken Persien galt der Saphir als Symbol für Macht und Reichtum, aber auch als Beschützer vor Untreue und Missgunst. Grundsätzlich wird der Saphir bis heute mit einer charakteristischen, intensiv-blauen Farbe assoziiert - obwohl es ihn in fast allen Kolorierungen des Regenbogens gibt. Der Saphir ist eine Variation des Minerals Korund, das als das zweithärteste, natürliche Mineral überhaupt gilt. Das älteste jemals erwähnte und bis heute angesehene Abbaugebiet für blaue Saphire ist Sri Lanka, ehemals Ceylon. Von hier stammt auch der weltberühmte blaue Sternsaphir "The Star of Adam" - mit seinen 1.404 Karat (280 Gramm) eine unbezahlbare Kostbarkeit.

Er gehört zu den "großen drei" Farbedelsteinen und wird seit Jahrtausenden für seine Schönheit geschätzt: Schon in der römischen Antike und im antiken Persien galt der Saphir als Symbol für Macht... mehr erfahren »
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Über Saphir

Er gehört zu den "großen drei" Farbedelsteinen und wird seit Jahrtausenden für seine Schönheit geschätzt: Schon in der römischen Antike und im antiken Persien galt der Saphir als Symbol für Macht und Reichtum, aber auch als Beschützer vor Untreue und Missgunst. Grundsätzlich wird der Saphir bis heute mit einer charakteristischen, intensiv-blauen Farbe assoziiert - obwohl es ihn in fast allen Kolorierungen des Regenbogens gibt. Der Saphir ist eine Variation des Minerals Korund, das als das zweithärteste, natürliche Mineral überhaupt gilt. Das älteste jemals erwähnte und bis heute angesehene Abbaugebiet für blaue Saphire ist Sri Lanka, ehemals Ceylon. Von hier stammt auch der weltberühmte blaue Sternsaphir "The Star of Adam" - mit seinen 1.404 Karat (280 Gramm) eine unbezahlbare Kostbarkeit.

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Eigenschaften des Saphirs

Wie alle Korunde entwickeln auch Saphire vornehmlich doppelseitig zugespitzte und prismatische Kristalle. Die Edelsteine sind säureunlöslich und schmelzen erst bei sehr starker Hitze und Temperaturen um die 2050 Grad. Zum Vergleich: Der Schmelzpunkt von Gold liegt bei 1064 Grad, der von Silber bei 962 Grad. Die Wärmeleitfähigkeit des Saphirs verhält sich uneinheitlich.: Bei 25 Grad ist sie vergleichsweise hoch und steigt bei niedrigeren Temperaturen kontinuierlich an. Bei höheren Temperaturen fällt sie jedoch rasant und erreicht bei 1200 Grad nur noch ein Zehntel des Raumtemperatur-Wertes. Saphire verfügen über einen natürlichen, sogenannten Pleochroismus. Das meint: Je nach Betrachtungswinkel ergeben sich zwei verschiedene Farben. Der blaue Saphir besticht oft mit einem violett-blauen und einen grünlich-blauen Pleochroismus. Der Schliff für ein Schmuckstück sollte idealerweise so ausgerichtet werden, dass die blau-violette Farbe dominiert.

Farben des Saphirs

Der klassische Saphir ist blau, wobei die Kolorierung Nuancen von Violettblau, über Grünblau bis hin zu einen satten Tintenblau einschließt. Das lateinische "sapphirus" geht auf das griechische "sappheiros" zurück und steht für blau. Die Farbe ist Resultat der Spurenelemente im Korund: Der blaue Saphir enthält Eisen und Titan. Spuren von Vanadium ergeben violette Farben. Wechselnde Anteile von Chrom führen zu Grün-, Orange- und Gelb- sowie Rosa- und Pink-Tönen, respektive zu Kombinationen aus diesen. Der transparente Leukosaphir enthält dagegen keine weiteren "Zugaben". Eine besondere Varietät ist der sogenannte Sternsaphir. Der "Sterneffekt" (Asterismus) ist Resultat nadelförmiger Einschlüsse, die auf der Oberfläche des Steins einen Stern ergeben. Die feinen Rutileinschlüsse werden "Seide" genannt und verleihen dem Saphir eine leicht samtartige Optik. Ein optimaler Schliff lässt den Stern deutlich hervortreten, wobei die Strahlen ebenmäßig und gerade verlaufen. Farbwechselnde Saphire variieren in ihrer Kolorierung je nachdem, ob sie bei Tageslicht (gesättigtes Blau) oder bei Kunstlicht (violettes Blau bis rötliches Violett) betrachtet werden. Die Eigenschaft ist relativ selten und resultiert aus den zwei Lichtdurchlässigkeitsfenstern, über die diese Saphire verfügen - der Normalfall ist ein Fenster. Einen eigenen Namen hat der Padparadscha-Saphir erhalten: Seine Kolorierung ist pfirsich- bis lachsfarben, seine Bezeichnung verdankt er dem singhalesischen Begriff für Lotusblüte.

Steinfamilie und chemikalische Zusammensetzung des Saphirs

Der Saphir ist wie erwähnt eine Farbvarietät des Minerals Korund. Als kristallines Aluminiumoxid gehört er chemisch zur Gruppe der Oxide (Al2O3). Eine weitere farbliche Spielart des Korunds, welche durch erhöhte Anteile von Chrom entsteht, ist der Rubin. Grundsätzlich hat sich eine Einteilung der "allochromatischen", wörtlich: der fremdgefärbten, Edelsteine des Korunds wie folgt etabliert: Rote Korunde werden als Rubine, die rosa-orangefarbenen als Padparadscha bezeichnet - und alle übrigen Farbvarianten gelten als Saphir. Wobei der Leukosaphir oder Wassersaphir als farbloser Stein noch einmal eine Extrastellung beansprucht.

Härte des Saphirs

Der Saphir hat eine Härte von 9 auf der Mohs-Skala, die mit 10 als Maximalwert endet. Nur der Diamant verfügt über eine höhere Mohshärte. Neben seiner Verwendung als Schmuckstein wird der Saphir daher auch für diverse industrielle Anwendungen eingesetzt. Seine Härte punktet in den Hochdruck- und Vakuumkammern der Spektroskopie. Er verhilft diversen Lasern und Barcodescanner zu ihrer Präzision und spielt in vielen mikroelektronischen Prozessen eine prominente Rolle. Ein Großteil der Schweizer Uhrenhersteller verwendet den Edelstein für hochwertige Gläser. Der Bildschirm der Apple Watch Serie 3 besteht allerdings aus im Labor hergestellten Saphirglas.

Herkunft und Abbaustätten

Blaue Saphire stammen traditionell aus Sri Lanka. Bereits 480 v. Chr. sollen Römer und Griechen die kostbaren Edelsteine entdeckt und als königliches Statussymbol verwendet haben. Weitere Herkunftsländer sind Burma (Mogok), Kambodscha, Kenia und China, außerdem Laos, Madagaskar, Thailand und Tansania sowie Montana in den Vereinigten Staaten und Vietnam. Der blaue Saphir aus Australien hatte auf den Weltmärkten lange Zeit keinen besonders guten Ruf, weil er wahlweise als zu grün oder zu tintenfarbig galt. Seit den neunziger Jahren genießt die Qualität der Steine aus Madagaskar dagegen hohes Ansehen. Gleichwohl bleibt Sri Lanka Garant für feinste Saphir-Qualitäten.

Gängigste Schliffarten des Saphirs

Als Schmucksteine erhalten Saphire zumeist einen Facettenschliff - Steine mit Asterismus werden hingegen bevorzugt zu Cabochons verarbeitet, um den wunderschönen Sterneffekt zu betonen. Die Steinmitte sollte immer so geschliffen sein, dass sie sowohl das Licht als auch die Farbe reflektiert - so erhält der Saphir ein lebendiges Zentrum und eine grandiose Strahlkraft. Ein mittelblauer Saphir mit konzentrierter Farbsättigung verströmt dann Brillanz und, ja durchaus, Feuer.

Saphir kaufen

In unserem Repertoire finden Sie wunderschöne, hochwertige Saphire - in unterschiedlichen Größen und Formen, in klassischen Blautönen ebenso wie in attraktiven Farbvarianten. Wir garantieren Ihnen als verantwortungsvolles Familienunternehmen mit langer Tradition eine durchgängige Fairness und soziale Verpflichtung gegenüber allen unseren Lieferanten und Partnern. Sollten Sie Fragen zu unsere Edelsteinen haben oder nach einem bestimmten Saphir suchen, so nehmen Sie doch bitte einfach Kontakt zu uns auf.

Eigenschaften des Saphirs Wie alle Korunde entwickeln auch Saphire vornehmlich doppelseitig zugespitzte und prismatische Kristalle. Die Edelsteine sind säureunlöslich und schmelzen erst bei sehr... mehr erfahren »
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Eigenschaften des Saphirs

Wie alle Korunde entwickeln auch Saphire vornehmlich doppelseitig zugespitzte und prismatische Kristalle. Die Edelsteine sind säureunlöslich und schmelzen erst bei sehr starker Hitze und Temperaturen um die 2050 Grad. Zum Vergleich: Der Schmelzpunkt von Gold liegt bei 1064 Grad, der von Silber bei 962 Grad. Die Wärmeleitfähigkeit des Saphirs verhält sich uneinheitlich.: Bei 25 Grad ist sie vergleichsweise hoch und steigt bei niedrigeren Temperaturen kontinuierlich an. Bei höheren Temperaturen fällt sie jedoch rasant und erreicht bei 1200 Grad nur noch ein Zehntel des Raumtemperatur-Wertes. Saphire verfügen über einen natürlichen, sogenannten Pleochroismus. Das meint: Je nach Betrachtungswinkel ergeben sich zwei verschiedene Farben. Der blaue Saphir besticht oft mit einem violett-blauen und einen grünlich-blauen Pleochroismus. Der Schliff für ein Schmuckstück sollte idealerweise so ausgerichtet werden, dass die blau-violette Farbe dominiert.

Farben des Saphirs

Der klassische Saphir ist blau, wobei die Kolorierung Nuancen von Violettblau, über Grünblau bis hin zu einen satten Tintenblau einschließt. Das lateinische "sapphirus" geht auf das griechische "sappheiros" zurück und steht für blau. Die Farbe ist Resultat der Spurenelemente im Korund: Der blaue Saphir enthält Eisen und Titan. Spuren von Vanadium ergeben violette Farben. Wechselnde Anteile von Chrom führen zu Grün-, Orange- und Gelb- sowie Rosa- und Pink-Tönen, respektive zu Kombinationen aus diesen. Der transparente Leukosaphir enthält dagegen keine weiteren "Zugaben". Eine besondere Varietät ist der sogenannte Sternsaphir. Der "Sterneffekt" (Asterismus) ist Resultat nadelförmiger Einschlüsse, die auf der Oberfläche des Steins einen Stern ergeben. Die feinen Rutileinschlüsse werden "Seide" genannt und verleihen dem Saphir eine leicht samtartige Optik. Ein optimaler Schliff lässt den Stern deutlich hervortreten, wobei die Strahlen ebenmäßig und gerade verlaufen. Farbwechselnde Saphire variieren in ihrer Kolorierung je nachdem, ob sie bei Tageslicht (gesättigtes Blau) oder bei Kunstlicht (violettes Blau bis rötliches Violett) betrachtet werden. Die Eigenschaft ist relativ selten und resultiert aus den zwei Lichtdurchlässigkeitsfenstern, über die diese Saphire verfügen - der Normalfall ist ein Fenster. Einen eigenen Namen hat der Padparadscha-Saphir erhalten: Seine Kolorierung ist pfirsich- bis lachsfarben, seine Bezeichnung verdankt er dem singhalesischen Begriff für Lotusblüte.

Steinfamilie und chemikalische Zusammensetzung des Saphirs

Der Saphir ist wie erwähnt eine Farbvarietät des Minerals Korund. Als kristallines Aluminiumoxid gehört er chemisch zur Gruppe der Oxide (Al2O3). Eine weitere farbliche Spielart des Korunds, welche durch erhöhte Anteile von Chrom entsteht, ist der Rubin. Grundsätzlich hat sich eine Einteilung der "allochromatischen", wörtlich: der fremdgefärbten, Edelsteine des Korunds wie folgt etabliert: Rote Korunde werden als Rubine, die rosa-orangefarbenen als Padparadscha bezeichnet - und alle übrigen Farbvarianten gelten als Saphir. Wobei der Leukosaphir oder Wassersaphir als farbloser Stein noch einmal eine Extrastellung beansprucht.

Härte des Saphirs

Der Saphir hat eine Härte von 9 auf der Mohs-Skala, die mit 10 als Maximalwert endet. Nur der Diamant verfügt über eine höhere Mohshärte. Neben seiner Verwendung als Schmuckstein wird der Saphir daher auch für diverse industrielle Anwendungen eingesetzt. Seine Härte punktet in den Hochdruck- und Vakuumkammern der Spektroskopie. Er verhilft diversen Lasern und Barcodescanner zu ihrer Präzision und spielt in vielen mikroelektronischen Prozessen eine prominente Rolle. Ein Großteil der Schweizer Uhrenhersteller verwendet den Edelstein für hochwertige Gläser. Der Bildschirm der Apple Watch Serie 3 besteht allerdings aus im Labor hergestellten Saphirglas.

Herkunft und Abbaustätten

Blaue Saphire stammen traditionell aus Sri Lanka. Bereits 480 v. Chr. sollen Römer und Griechen die kostbaren Edelsteine entdeckt und als königliches Statussymbol verwendet haben. Weitere Herkunftsländer sind Burma (Mogok), Kambodscha, Kenia und China, außerdem Laos, Madagaskar, Thailand und Tansania sowie Montana in den Vereinigten Staaten und Vietnam. Der blaue Saphir aus Australien hatte auf den Weltmärkten lange Zeit keinen besonders guten Ruf, weil er wahlweise als zu grün oder zu tintenfarbig galt. Seit den neunziger Jahren genießt die Qualität der Steine aus Madagaskar dagegen hohes Ansehen. Gleichwohl bleibt Sri Lanka Garant für feinste Saphir-Qualitäten.

Gängigste Schliffarten des Saphirs

Als Schmucksteine erhalten Saphire zumeist einen Facettenschliff - Steine mit Asterismus werden hingegen bevorzugt zu Cabochons verarbeitet, um den wunderschönen Sterneffekt zu betonen. Die Steinmitte sollte immer so geschliffen sein, dass sie sowohl das Licht als auch die Farbe reflektiert - so erhält der Saphir ein lebendiges Zentrum und eine grandiose Strahlkraft. Ein mittelblauer Saphir mit konzentrierter Farbsättigung verströmt dann Brillanz und, ja durchaus, Feuer.

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In unserem Repertoire finden Sie wunderschöne, hochwertige Saphire - in unterschiedlichen Größen und Formen, in klassischen Blautönen ebenso wie in attraktiven Farbvarianten. Wir garantieren Ihnen als verantwortungsvolles Familienunternehmen mit langer Tradition eine durchgängige Fairness und soziale Verpflichtung gegenüber allen unseren Lieferanten und Partnern. Sollten Sie Fragen zu unsere Edelsteinen haben oder nach einem bestimmten Saphir suchen, so nehmen Sie doch bitte einfach Kontakt zu uns auf.

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